Träger
Das Haus für Kinder „Mariä Heimsuchung“ ist ein wichtiger Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde Berg im Gau. Die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern zwischen 11 Monaten bis zum Schuleintritt ist die Hauptaufgabe der Kindertageseinrichtung. Die Trägerschaft der Einrichtung obliegt der katholischen Kirchenstiftung „Mariä Heimsuchung“ mit ihrem Sitz in Berg im Gau.
Mit einer Vereinigung der Kirchenstiftungen unter dem Vorsitz von Herrn Pfarrer Reitberger hat die Kirchenstiftung die Verantwortung für 3 Kindertagesstätten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.
Die Häuser „St. Placadia“ Langenmosen, „St. Maximilian“ Sandizell und das Haus für Kinder „Mariä Heimsuchung“ sind durch die pastorale Begleitung des Pfarrers miteinander verbunden.
Durch die Trägerschaft der Kirchenstiftung trägt die Kindertageseinrichtung den gleichen Namen wie die Pfarrkirche „Mariä Heimsuchung“, welche sich auch im Logo des Hauses widerspiegelt.
Der Name der Kirchenstiftung hat ihren Ursprung in einer Geschichte Jesu.
Seit Juni 2026 wird die Kirchenstiftung in der Verwaltung ihrer Kindertagesstätten durch eine Amtshilfe – Vereinbarung vom Kita-zentrum St. Simpert unterstützt.
Ein kurzer Einblick in die Geschichte des Namens
Als Maria durch die Worte des Engels ihre Schwangerschaft verkündet bekam, befand sie sich in einer Phase des Unglaubens. War es wahr, dass sie ein Kind bekommen sollte? Die Unsicherheit und das fehlende Vertrauen in Gott bewogen sie dazu die Worte des Engels zu überprüfen und ihre Cousine Elisabeth aufzusuchen, die auch ein Kind erwarten sollte.
Als Maria das Haus ihrer Cousine erreichte sah sie das Elisabeth wirklich ein Kind unter dem Herzen trug und so schenkte sie den Worten glauben. Durch die Bestätigung Elisabeths fand Maria das Vertrauen und den Glauben an Gottes Wort wieder und konnte so den Mut finden ihre Schwangerschaft und damit die bevorstehende Geburt des Königs und Retters der Welt an ihre Familie verkünden.
Die Geschichte der „Mariä Heimsuchung“ zeichnet also das Finden von Vertrauen und Glaube. Diesem Beispiel möchte die Kindertagesstätte folge leisten und den Kindern und auch den Eltern die Möglichkeit geben Vertrauen zu fassen.
Ganz nach dem christlichen Vorbild unseres Trägers ist die Vermittlung religiöser Werte und die Teilhabe am kirchlichen Jahreskreis ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Durch diese Eingliederung wird der Kindertagesstätte ein großes Netzwerk an unterschiedlichen Ansprechpartnern aus verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung gestellt, was die alltägliche Arbeit und die Verwaltung der Einrichtung auf eine andere Qualitätsebene anhebt.

